Liebe Patientinnen und Patienten,

Wir begrüssen Sie in der Praxis ZWEICHIRURGEN an unseren zwei Standorten direkt am Rhein im Herzen von Basel und in der Altstadt von Liestal. ZWEICHIRURGEN wurde im Oktober 2018 von den beiden Chirurgen Prof. Dr. med. Philipp Kirchhoff und PD Dr. med. Henry Hoffmann gegründet. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und Probleme. Gern beraten wir Sie umfassend und kompetent.

Basierend auf unserer jahrelangen chirurgischen Erfahrung und wissenschaftlichen Expertise haben wir uns auf die Behandlung von Bauchwandbrüchen (Hernien) und Enddarm-Erkrankungen (Proktologie) spezialisiert. Zusätzlich bieten wir Ihnen die Behandlung von Erkrankungen der Gallenblase sowie von Dünn- und Dickdarm an.

Bei uns erhalten Sie eine individuelle Beratung und Therapie. Dabei werden Sie immer vom gleichen Arzt betreut, dies schafft Vertrauen. Wir bieten Ihnen mit unseren fachärztlichen Kooperationspartnern einen umfassenden Service, damit Ihre Erkrankung professionell und so schonend wie möglich behandelt werden kann.

Uns liegt neben der hohen Behandlungsqualität vor allem die Patientenzufriedenheit und eine vertrauensvolle Beziehung zu unseren Patienten und Hausärzten sehr am Herzen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns.
Unterschriften Dr. Debora Nowakowski    Prof. Dr. med. Philipp Kirchhoff    PD Dr. med. Henry Hoffmann

Januar 2023
ZweiChirurgen Jahresbericht 2022
Unser Jahresbericht 2022 steht zum download bereit.
ZweiChrirurgen Jahresbericht 2022
November 2022
ZweiChrirurgen sind Kompetenzzentrum Hernienchirurgie
ZweiChirurgen als «Kompetenzzentrum Hernienchirurgie» zertifiziert
Aufgrund der hohen Qualität und Innovations­kraft in der Hernien-Chirurgie über viele Jahre ist die Praxis ZweiChirurgen als «Kompetenzzentrum für Hernien­chirurgie» von der DGAV zertifiziert worden. Die Zertifizierung wird nur an spezialisierte Zentren vergeben, die sich seit vielen Jahren schwerpunktmäßig der Hernien­chirurgie verschrieben haben und ausgesprochen geringe Komplikations­raten vorweisen können. Damit ist ZweiChirurgen eines von nur sieben in der Schweiz bestehenden Zentren und im Kanton Basel das einzige Kompetenz­zentrum.

Zertifizierungen der DGAV e.V.

ZweiChirurgen bei Hernien-Kongress in Asien
Dr. Debora Nowakowski und PD Dr. Henry Hoffmann waren als Referenten und Moderatoren beim jährlichen Kongress der «Asia-Pacific Hernia Society» (APHS) in Ho Chi Minh City (Vietnam). Nach zwei Jahren Corona-Pause in Asien könnte die Konferenz wieder stattfinden. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt wurden mit den rund 500 Teilnehmern aus Asien aktuelle Entwicklungen und Kontroversen in der Hernien-Chirurgie diskutiert.

aphs2022.com

ZweiChrirurgen beim Hernienkongress Liestal
ZweiChirurgen beim Hernienworkshop im Kantonsspital Liestal
Beim 4. überregionalen OP-Workshop MIC und Hernienchirurgie hat Prof. Dr. Kirchhoff unter dem Titel «Wie trifft man eine relevante Auswahl aus dem Überangebot der neuen Techniken in der Hernienchirurgie» hat Prof. Dr. Kirchhoff kritisch über neue Techniken zur Versorgung von Bauchwandbrüchen referiert.

Link zum Programm

Oktober 2022
ZweiChirurgen beim Europäischen Hernien-Kongress (EHS) in Manchester (UK)
PD Dr. Henry Hoffmann und Dr. Debora Nowakowski haben mit zahlreichen Expertinnen und Experten aus Europa und der ganzen Welt am diesjährigen Kongress der Europäischen Hernien-Gesellschaft (EHS) in Manchester teilgenommen. 1000 Teilnehmer hatten sich in Manchester versammelt, um über die aktuellen Entwicklungen und Innovationen in der Hernien-Chirurgie zu diskutieren. PD Dr. Hoffmann und Dr. Nowakowski hielten Vorträge und haben Sessions moderiert.

EHS Manchester 2022<
Nowakowski und Hoffmann

Dr. med. Debora Nowakowski ist Fachärztin für Bauchwand- und Hernienchirurgie
Frau Dr. Nowakowski hat die Prüfung durch die UEMS (Europäische Facharzt-Vereinigung) zur Fachärztin für Bauchwand- und Hernienchirurgie erfolgreich bestanden. Die Prüfungen wurden anlässlich des diesjährigen Kongresses der Europäische Herniengesellschaft (EHS) in Manchester (UK) abgenommen.

Wir gratulieren Frau Dr. Nowakowski ganz herzlich und sich stolz, eine so kompetente Chirurgin in unserem Team zu haben.

Verlinkung zu UEMS

ZweiChirurgen beim «Forum Junger Chirurgie»
PD Dr. med. Henry Hoffmann wurde als Hernien-Experte zur Veranstaltung «How I do it» des «Forum Junger Chirurgie» in Luzern eingeladen. Vor ca. 120 jungen angehenden Chirurginnen und Chirurgen hat PD Dr. Hoffmann über fokussierte Hernienchirurgie gesprochen und wichtige Tipps und Tricks in der Versorgung von Hernien vermittelt.

ZweiChirurgen bei den Rumänischen Hernientagen in Bukarest
PD Dr. Henry Hoffmann war zusammen mit zahlreichen Hernien-Experten aus der ganzen Welt zu den «Romanian Hernia Days» als Referent eingeladen. Diesmal ging es schwerpunktmässig um die Rolle der Kunststoffnetze in der Hernien-Chirurgie. Fast 300 Teilnehmer aus Rumänien und einigen Ländern Südost-Europas nahmen an dem Event teil.

September 2022

ZweiChirurgen mit Publikation «Problem der Leistenschmerzen»
Leistenschmerzen sind ein sehr häufiges Problem und bedürfen einer besonders umfassenden und sorgsamen Abklärung. Über 15 verschiedene Ursache können dafür verantwortlich sein, nur selten ist ein Leistenbruch die Ursache. Häufig hingegen sind dauerhafte Leistenschmerzen nach Leistenhernien-Operationen, deren Behandlung eine Expertise auf diesem Gebiet bedarf. Über 1500 Patienten sind in der Schweiz jedes Jahr von diesem Problem betroffen. Lesen Sie den spannenden Artikel, den ZweiChirurgen in der Schweizer Chirurgie-Zeitschrift «Swiss Knife» soeben publiziert haben.

Artikel lesen

ZweiChrirurgen swiss Knife 2022
ZweiChirurgen beim 39. Davos-Course
Gemeinsam mit Hernien-Expertinnen und -Experten aus ganz Europa war PD Dr. Hoffmann wieder in Davos bei einem Hernien-Workshop als Instruktor und Speaker gefragt. Neben UpDates zur Hernienchirurgie wurden mit den jungen Chirurginnen und Chirurgen Techniken der Hernien-Chirurgie an Modellen geübt.
5. Swiss Hernia Days in Basel
Prof. Dr. Kirchhoff und PD Dr. Hoffmann von ZweiChirurgen ist es erneut gelungen, namhafte nationale und internationale Expertinnen und Experten nach Basel einzuladen. 265 Teilnehmer aus 24 Ländern haben sich bei den 5. Swiss Hernia Days im Congress Center Basel eingefunden, um die aktuellen Herausforderungen und Innovationen in der Hernien-Chirurgie zu diskutieren. Neben den spannenden Diskussionen waren vor allem der Anatomische Workshop und die Life-Operationen ein absolutes Highlight des diesjährigen Kongresses. Die «Swiss Hernia Days» gehören seit Ihrer Gründung 2017 zu den wichtigsten und erfolgreichen Fachkongressen in Europa.

Juni 2022
ZweiChirurgen nutzen moderne Roboter-Chirurgie
In der Merian-Iselin-Klinik steht ZweiChirurgen auch ein OP-Roboter der neuesten Generation (Intuitive da Vinci Xi®) zur Verfügung. Das Prinzip des da Vinci Xi® Systems beruht dabei auf dem so genannten Master-Slave-Assistenzsystem. Die Operation erfolgt weiterhin mittels Bauchspiegelung (sog. Laparoskopie). Die Kamera und die langen Instrumente werden jedoch von Roboter-Armen gehalten. Die Chirurgen bzw. der Chirurg sitzt an einer Konsole, wo über spezielle Handgriffe die Roboter-Arme mit den Instrumenten und der Kamera gesteuert werden.

Neben den Vorteilen der minimal-invasiven Chirurgie (weniger Schmerzen, weniger Komplikationen und schnellere Rückkehr in das Berufs- und Privatleben) bietet der OP-Roboter im Vergleich zur «normalen» Laparoskopie ein hochauflösendes 3D Bild, eine höhere Präzision der Instrumenten-Bewegungen mit mehr Freiheitsgraden und nicht zuletzt eine deutlich bessere Ergonomie für die Chirurginnen und Chirurgen. Gerade in der Hernien-Chirurgie findet diese Technologie immer häufiger Anwendung und wird in der Zukunft einen immer grösseren Stellenwert einnehmen.

ZweiChirurgen beim Schweizer Chirurgie-Kongress
Beim diesjährigen Kongress der Schweizer Gesellschaft für Chirurgie (SGC) in Bern waren ZweiChirurgen als Referenten und Vorsitzende in der Session der Schweizer Herniengesellschaft (SAHC) aktiv. In der gut besuchten Veranstaltung wurden Trends und Neuigkeiten in der Hernienchirurgie vermittelt.

Website

Mai 2022
ZweiChirurgen referieren an Dreiländertreffen in Wien
Beim gemeinsamen Kongress minimalinvasiver Chirurgen aus Östereich, Deutschland und der Schweiz gab Prof. Dr. Philipp Kirchhoff einen kritischen Überblick zu den neuen extraperitonealen Versorgungen von Bauchwandhernien und moderierte die angeregte Diskussion.

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April 2022

ZweiChirurgen bei den 7. Salzburger Hernientagen
Anlässlich der Salzburger Hernientage war PD Dr. Henry Hoffmann erneut als Moderator und Referent nach Österreich eingeladen. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Europa und den USA wurden neuste Themen und Innovationen in der Hernienchirurgie diskutiert. PD Dr. Hoffmann sprach zum Thema der chirurgischen Alternativen in der Versorgung von Hernien mittels Roboter-Unterstützung.

Website

März 2022

ZweiChirurgen bei Internationalem Hernien-Kongress
PD Dr. Henry Hoffmann war gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen eingeladener Referent und Experte auf dem IHS 2022 Kongress in Athen, Griechenland. PD Dr. Hoffmann sprach zu den chirurgischen Möglichkeiten zur Behandlung einer Rektusdiastase, einem sehr häufigen Problem der Bauchwand bei Frauen nach mehrfachen Schwangerschaften oder Mehrlings-Geburten. Mehr als 300 Teilnehmer vor Ort und etwa 1000 Teilnehmer online verfolgten das Event.

Website

Botox als Hilfsmittel bei grossen Bauchwand-Hernien
ZweiChirurgen haben erneut eine hochrangige Publikation platzieren können. In einem spannenden Artikel im "International Journal of Abdominal Wall and Hernia Surgery“ konnte das Team von ZweiChirurgen ihre Erfahrung und Ergebnisse in der Anwendung von Botox (Botulinum Toxin A) bei der Operation von sehr grossen Bauchwand-Hernien publizieren. Hierbei wird Botox, das die meisten nur um Zusammenhang mit Schönheitschirurgie kennen, vier Wochen vor der Operation in die Bauchwand-Muskulatur gespritzt. Dadurch kommt es zu einer vorübergehenden Erschlaffung der seitlichen Bauchwandmuskeln, was dann die Operation deutlich erleichtert. Meist ist dann in diesen komplexen Fällen auch bei sehr grossen Hernien der spannungsfreie Verschluss der Bauchdecke möglich. Zudem haben die Patienten nach der Operation signifikant weniger Schmerzen.

Artikel lesen (englisch)

Botox bei grossen Bauchwand-Hernien
Januar 2022
ZweiChrirurgen Jahresbericht 2021

ZweiChirurgen Jahresbericht 2021
Unser Jahresbericht 2021 steht zum Download bereit.

Unsere Praxis

Wir heissen Sie herzlich in unserer Praxis ZWEICHIRURGEN im Herzen von Basel willkommen. Die Kombination aus modernem Ambiente und historischer Bausubstanz bietet eine private Atmosphäre, in der Sie sich wohlfühlen können.

Neben dem Empfangs- und Warteraum bietet die Praxis zwei Besprechungsräume sowie einen Eingriffsraum, in dem wir spezielle Untersuchungen und kleinere Eingriffe in Lokalanästhesie durchführen. Unser Eingriffsraum verfügt zudem über einen Laser sowie über eine hochauflösende Untersuchungs-Kamera. Unsere Praxis inklusive WC ist rollstuhlgängig.

Ärzte und Mitarbeiter

Prof. Dr. Philipp Kirchhoff

Prof. Dr. Philipp Kirchhoff

Philipp Kirchhoff ist Facharzt für Chirurgie und Koloproktologie und lehrt als Professor an der Universität Basel.

Von 1996 bis 2003 studierte er Medizin an den Universitäten Freiburg, Wien, Yale und Berlin. Philipp Kirchhoff begann seine chirurgische Ausbildung am Universitätsspital Zürich und arbeitete während seiner Ausbildung an verschiedenen Schweizer Spitälern.

Nach Erlangung seines Facharzttitels für Chirurgie absolvierte er zwei Forschungsjahre an der Yale University (USA). Dort entwickelte er im Rahmen von Studien ein neues Medikament zur Behandlung von Sodbrennen. Nach seiner Rückkehr arbeitete er seit 2010 als Oberarzt an der Klinik für Bauchchirurgie am Universitätsspital Basel und habilitierte 2011 zum Thema „Regulation von Magensäuresekretion“.
Philipp Kirchhoff absolvierte anschliessend ein klinisches Fellowship an der Cambridge University (Großbritannien) mit dem Schwerpunkt auf minimal-invasive Dickdarmchirurgie und Proktologie. Auf diesem Gebiet erlangte er anschliessend den Europäischen Schwerpunkt für Koloproktologie (ESBQ). Bis 2018 war Philipp Kirchhoff leitender Arzt in der Klinik für Viszeralchirurgie am Universitätsspital Basel.

Philipp Kirchhoff ist Erfinder und Entwickler des KORING®, einem Ringimplantat zur Vorbeugung von parastomalen Hernien. Sein chirurgischer Schwerpunkt liegt vor allem in der chirurgischen Behandlung von Enddarmerkrankungen und der Hernienchirurgie. Er ist Reviewer mehrerer internationaler Fachzeitschriften und Mitglied zahlreicher chirurgischer Gesellschaften (SGC, SGVC, DHG und EHS) und internationaler Fachgremien. Aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen und Lehre an der medizinischen Fakultät Basel hat Philipp Kirchhoff im November 2019 den Professorentitel verliehen bekommen.

Zusammen mit seinem Kollegen PD Dr. med. Henry Hoffmann ist er Begründer der Swiss Hernia Days. Philipp Kirchhoff spricht fliessend Deutsch und Englisch.

PD Dr. Henry Hoffmann

PD Dr. Henry Hoffmann
Henry Hoffmann ist Facharzt für Chirurgie (FMH) mit Schwerpunkt Bauchwand-Chirurgie (EBSQ Abdominal Wall Surgery), Doktor der Medizin und Privatdozent an der Universität Basel.

Nach der chirurgischen Facharzt-Ausbildung in der Schweiz war er von 2013 bis 2018 als Oberarzt in der Klinik für Allgemeine und Viszeralchirurgie am Universitätsspital Basel tätig. In den Jahren 2011/2012 absolvierte PD Dr. Hoffmann ein klinisches Fellowship in Grossbritannien, wobei er sich hier insbesondere auf dem Gebiet der kolorektalen Chirurgie und Hernienchirurgie weiterbilden konnte. Anschliessend absolvierte er ein Forschungsjahr mit den Schwerpunkten minimal-invasive Chirurgie und VR-Simulation in der Chirurgie.

Während seiner mehrjährigen Oberarzt-Tätigkeit am Universitätsspital Basel hat er Projekte zur Verbesserung der Patientensicherheit, zur rascheren Erholung nach Bauchoperationen und zur Qualitätssicherung in der Hernienchirurgie erfolgreich geleitet. Sein besonderes Interesse gilt der qualitätsgesicherten Hernienchirurgie, der Behandlung von Sportlerleisten und chronischen Leistenschmerzen.

PD Dr. Hoffmann ist Träger des Fähigkeitsausweises „Laserbehandlung der Haut und Schleimhaut“ (Typ I und II) und zusammen mit seinem Kollegen Prof. Dr. Philipp Kirchhoff Gründer der Swiss Hernia Days, Gutachter mehrerer international renommierter Fachzeitschriften und Mitglied zahlreicher chirurgischer Gesellschaften (SGC, SGVC, DGCH, DGAV, DHG und EHS). Henry Hoffmann spricht fliessend Deutsch, Englisch und Italienisch.

Dr. Debora  Nowakowski

Dr. Debora Nowakowski

DDebora Nowakowski ist Fachärztin für Chirurgie (FMH) mit Schwerpunkt Bauchwand-Chirurgie (F.E.B.S. Abdominal Wall Surgery) und jüngstes Mitglied des Ärzte-Teams von ZweiChirurgen.

Von 2004 bis 2010 studierte die gebürtige Bündnerin Medizin an den Universitäten in Fribourg und Basel. Sie begann anschliessend zielgerichtet ihre chirurgische Facharztausbildung am «Universitätskinderspital beider Basel» (UKBB), es folgten weitere Jahre der Ausbildung im St. Claraspital Basel und dem Universitätsspital Basel. Am Universitätsspital Basel wurde Frau Dr. Nowakowski hierbei auch längere Zeit durch Prof. Dr. Kirchhoff und PD Dr. Henry Hoffmann ausgebildet.

Nach Erlangung des Facharzt-Titels für Chirurgie (FMH) war Frau Dr. Nowakowski als Oberärztin an verschiedenen renommierten Kliniken in der Schweiz tätig, unter anderem im Kantonsspital Olten, am Spital Linth (Uznach) und zuletzt im Kantonsspital Baselland. Dort konnte Sie ihre chirurgischen Fertigkeiten und Fähigkeiten weiter vertiefen und ausbauen

In den letzten Jahren sind Hernien-Chirurgie, allgemeine Chirurgie und Proktologie in den Mittelpunkt der beruflichen und fachlichen Tätigkeit von Frau Dr. Nowakowski gerückt. Zudem nimmt sie regelmässig an nationalen und internationalen Kongressen teil, um die fachliche Expertise weiter auszubauen.

Frau Dr. Nowakowski ist verheiratet, Mutter zweier Söhne und ist nach einigen Jahren der beruflichen Fortbildung an verschiedenen Kliniken in der Schweiz nun mit ihrer Familie in der Region Basel zuhause.

Debora Nowakowski spricht fliessend Deutsch, Englisch, Französisch und Holländisch.

Katja Ulrich, MPA

Katja Ulrich

Katja Ulrich absolvierte Ihre Ausbildung zur Medizinischen Praxisassistentin an der Woodtli Schule in Zürich.

In einer Allgemein- und Hausarztpraxis sammelte Sie erste praktische Erfahrungen. Danach erfolgte eine Anstellung in einem Physiotherapiezentrum und zuletzt war Frau Ulrich in einer grossen orthopädisch-chirurgischen Klinik in Basel tätig. Hier war Sie unter anderem verantwortlich für die OP Planung und Terminkoordination der zahlreichen Chirurgen und Operationen.

Frau Ulrich spricht fliessend Deutsch, Französisch, Englisch und Italienisch.

Melanie Steiger, MPA

Melanie Steiger
Melanie Steiger absolvierte ihre Ausbildung zur medizinischen Praxis-Assistentin in einer urologischen Gemeinschaftspraxis in Lörrach (Deutschland).

Nach abgeschlossener Ausbildung konnte sie dort weitere praktische Erfahrung sammeln und war für die Praxis-Organisation und die Assistenzen bei kleinen Operationen zuständig. Seit August 2020 ist sie nun MPA bei ZweiChirurgen.

Frau Steiger spricht fliessend Deutsch, Englisch und Russisch.

Rosella Loreto

Rosella Loreto
Rosella Loreto absolvierte Ihre Ausbildung als Medizinische Praxisassistentin an der Huber Widemann Schule in Basel.

In einer Gemeinschaftspraxis konnte sie Ihr Wissen in verschiedenen Gebieten wie Gynäkologie, Pädiatrie, Allgemeine Medizin, Innere Medizin und auch im Bereich Diabetes vertiefen. Danach Hat Frau Loreto wertvolle Erfahrungen in einer orthopädischen Praxis gesammelt. Nachdem sie die Weiterbildung zur Medizinischen Praxiskoordinatorin erfolgreich absolviert war sie in einer Hausarztpraxis für das Personalwesen und Qualitätsmanagement verantwortlich.

Frau Loreto spricht fliessend Deutsch, Italienisch und Englisch.

Mitgliedschaften in Fachgesell­schaften

  • SAHC (Schweizerische Arbeitsgruppe für Hernienchirurgie)
  • VSAO (Verband Schweizer Assistenz – und Oberärzte)
  • FMH (Verbindung Schweizer Ärztinnen und Ärzte)
  • SGC (Schweizer Gesellschaft für Chirurgie)
  • ESCP (European Society of Coloproctology)
  • SGVC (Schweizer Gesellschaft für Viszeralchirurgie)
  • DHG (Deutsche Herniengesellschaft)
  • EHS (Europäische Hernien Gesellschaft)
  • DGAV (Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirugie)
  • IEHS (International Endohernia Society)

Mitgliedschaften in Advisory Boards

  • Parastomal Hernia Prevention Faculty, European Society of Coloproctology (ESCP) (P. Kirchhoff)
  • International Endohernia Society (IEHS) (H. Hoffmann)
  • European Hernia Advisory Board (H. Hoffmann)

Reviewer für medizinische Fachjournale

  • Annals of Surgery
  • World Journal of Surgery
  • Journal of Surgical Innovation
  • Diseases of the colon and rectum
  • Surgical Endoscopy

Leitlinien- & Konsensus-Konferenzen

1. Minimally invasive surgical techniques in ventral hernia repair. Update of the International Endohernia Society (IEHS) Guidelines. Peking, China, 2017.

2. Preoperative adjunct interventions in ventral hernia repair. Update of the International Endohernia Society (IEHS) Guidelines. Peking, China, 2017.

3. Sportsman groin: Role of clinical examination and radiological imaging. Consensus Guideline Conference, German Hernia Society (DHG). Hamburg, 2017

Hernien­chirurgie

Als Hernie wird ein Defekt der Bauchwand bezeichnet, aus dem Bauchinhalt nach aussen unter die Haut hervortreten kann. Dies wird vom Patienten dann als Schwellung wahrgenommen. Hernienerkrankungen sind die häufigsten chirurgischen Erkrankungen überhaupt, schweizweit werden pro Jahr ca. 20'000 Hernien-Operationen durchgeführt. Am häufigsten ist die Leistenhernie (Leistenbruch) gefolgt von Hernien der Bauchwand (z.B. Nabelhernien, Narbenhernien) und seltenen Hernien (z.B. Flankenhernie, Zwerchfellhernien).

Wir bieten Ihnen in unserem Zentrum für Hernienchirurgie eine kompetente und für sie massgeschneiderte Beratung und Diagnostik an. Je nach Erkrankungsbild und den individuellen Anforderungen unserer Patienten führen wir offene (grösserer Hautschnitt) und minimal-invasive Operationstechniken (Schlüsselloch-Operation) analog der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Leitlinien durch. Bei den minimal-invasiven Operationen kommt in vielen Fällen zudem ein OP-Roboter der neuesten Generation (Intuitive da Vinci Xi®) zum Einsatz, der es uns anhand eines 3D-Bildes erlaubt, die Instrumente noch präziser und schonender zu verwenden.

Unsere jahrelange chirurgische Erfahrung versetzt uns dabei in die Lage, eine auf Sie massgeschneiderte Operationstechnik anbieten zu können. Die Operationen führen wir bei unserem exklusiven Klinikpartner Merian-Iselin-Klinik im Herzen von Basel durch. Ausserdem haben wir uns auf die Behandlung der Sportlerleiste, der chronischen Leistenschmerzen nach Hernienoperationen und der Rektusdiastase spezialisiert. Diese Erkrankungen sind komplex und müssen gemeinsam mit anderen Fachärzten und Therapeuten behandelt werden. Hier können wir auf ein Netzwerk aus erfahrenen Sportmedizinern, Physiotherapeuten, Radiologen und Schmerztherapeuten zurückgreifen.

Unsere Patienten werden von uns auch nach der Operation individuell betreut und behandelt. Wir bleiben jederzeit für Sie erreichbar. Wir führen zudem im Rahmen unserer «qualitätsgesicherten Hernienchirurgie» Nachkontrollen mittels Fragebogen nach der Operation durch, um neu auftretende Probleme frühzeitig zu erkennen und fachgerecht zu behandeln.

Leistenbrüche

ZweiChirurgen sind als «Kompetenzzentrum Hernienchirurgie» durch die DGAV e.V. zertifiziert.

Behandlungs­spektrum verschiedener Hernienformen

Leistenhernie
Offene Verfahren
  • Operation ohne Netz (Shouldice)
  • Operation mit Netz (Lichtenstein)
Minimalinvasive Verfahren
  • ausserhalb der Bauchhöhle mit Netzeinlage (TEP)
  • Bauchspiegelung mit Netzeinlage (TAPP)
Spitalaufenthalt: 2 Tage
Einseitige Leistenhernien: ggf. ambulant

Leistenhernie

Die Leistenhernie ist die häufigste chirurgische Erkrankung weltweit. Das Risiko, an einer Leistenhernie zu erkranken, beträgt für Männer 28-30% und für Frauen ca. 4-6%. Die Leistenhernie (oder auch Leistenbruch) ist durch eine klare sicht- und tastbare Schwellung der Leistenregion charakterisiert.

Auch wenn bei geringen Beschwerden nicht immer gleich eine Operation notwendig ist, so kann die Leistenhernie nur durch eine Operation geheilt werden. Die operative Versorgung der Leistenhernie kann offen über einen Schnitt in der Leiste oder minimal-invasiv (kleine Schnitte mit Kamera) laparoskopisch erfolgen. Wir führen fast alle Eingriffe an der Leiste minimal-invasiv in der sog. TAPP-Technik durch. Hierbei wird mithilfe einer Kamera und langen Instrumenten ein Kunststoffnetz zwischen Bauchfell und Leistenwand eingelegt, und damit die Bruchpforte verschlossen. Die Vorteile dieser Technik im Gegensatz zur offenen Operation sind die geringen Schmerzen, das geringe Risiko von Wundkomplikationen und eine rasche Rückkehr in das Sozial- und Arbeitsleben. Oft führen wir diese Operation mithilfe eines OP-Roboters (Intuitive DaVinci) durch, wobei hier v.a. für die Operateure Vorteile bzgl. der Ergonomie bestehen. In selten Fällen operieren wir die Leistenhernie offen mit einem Schnitt in der Leiste. In ausgewählten Fällen kann die Leistenhernie auch ohne Netz mit einer Naht verschlossen werden (Shouldice-Operation).

Wichtigste Komplikation der Leistenhernien-Operation sind chronische Schmerzen («chronic postoperative inguinal pain», CPIP). Nahezu 6-8% der Patientinnen und Patienten klagen auch ein Jahr nach der Operation über ein CPIP. Ob ein CPIP auftritt hängt von vielen Faktoren ab, u.a. aber auch von der Expertise der Operateure. In unserem Zentrum haben wir CPIP-Raten von weniger als 1%.

Nabelhernie und Oberbauch-Hernie

(sog. Epigastrische Hernie)

Nabelhernien und epigastrische Hernien sind die zweithäufigsten Hernienerkran­kungen. Männer und Frauen haben ein Lebenszeitrisiko von ca. 10% daran zu erkranken. Eine Operation ist dann notwendig, wenn die Hernie eine gewisse Grösse erreicht hat oder Beschwerden bereitet. Kleine Hernien (< 1cm) können mit einer direkten Naht verschlossen werden. Hernien (> 1cm) sollten gemäss den aktuellen Leitlinien mit einem unterstützenden Kunststoff­netz versorgt werden (Per Umbilical Mesh Plasty, sog. PUMP-Operation), das im Idealfall zwischen Bauchwand und Bauchfell (Peritoneum) eingelegt wird. Dadurch wird v.a. das Risiko eines Rezidivs (Wiederauftreten der Hernie nach der Operation) signifikant reduziert.

Offene Verfahren
  • retromuskuläre Netzeinlage (Rives-Stoppa)
  • PUMP Technik (präperitoneale Netzeinlage)
Minimalinvasive Verfahren
  • Netzimplantation mittels Bauchspiegelung hinter das Bauchfell (TAPP, eTEP)
  • MILOS Verfahren (Minimal or Less Open Surgery): wenig invasives Verfahren zur Versorgung von Nabel- und Narbenhernien mit kleinem Schnitt
  • SCOLA (Subcutaneous Onlay Laparoscopic Approach)
Spitalaufenthalt: 2 Tage
Nabelhernien ohne Netz: ggf. ambulant
Nabelhernie

Narbenhernie

Narbenhernien entstehen im Bereich von Narben nach Operationen im Bauch. Narben sind nicht so stabil wie die unversehrte Bauchwand und daher eine Schwachstelle. Ziel der Operation ist der spannungsfreie Verschluss der Bauchwand und somit die Rekonstruktion der Anatomie. Das Operations­verfahren hängt v.a. von der Grösse der Hernie ab. Unser Standard-Verfahren an der Bauchwand ist die sog. MILOS-Operation (Mini Less Open Surgery). Dabei wird über einen kleinen Schnitt über der Hernie (4-5 cm Schnittlänge) die Hernie operiert und ein Kunststoffnetz hinter den Bauchmuskel zur Verstärkung der Naht eingelegt. Bei sehr grossen Hernien müssen Anpassungen der Technik vorgenommen werden. Damit wir genau wissen, wie gross die Hernie ist und wie wir das operieren müssen, wird vor der Operation meist eine Computer-Tomografie (CT) durchgeführt.

Offene Verfahren
  • retromuskuläre Netzeinlage (Rives-Stoppa)
  • PUMP Technik (präperitoneale Netzeinlage)
Minimalinvasive Verfahren
  • Netzimplantation mittels Bauchspiegelung hinter das Bauchfell (TAPP, eTEP)
  • MILOS Verfahren (Minimal or Less Open Surgery): wenig invasives Verfahren zur Versorgung von Nabel- und Narbenhernien mit kleinem Schnitt
Spitalaufenthalt: 2-4 Tage

Grosse Bauchwandhernien (>8 cm)

Bei sehr grossen Hernien (ab 8-10 cm Durch­messer) wird ein problemloser Verschluss der Bauchwand schwierig. Hier ist eine z.B. Vorbehandlung der Bauchmuskulatur mit Botox (Botulinum Toxin A) möglich oder eine Komponentenseparation notwendig.

  • retromuskuläre Netzeinlage Rives-Stoppa
  • endoskopische oder offene anteriore Komponentenseparation (ECS) nach Joergensen
  • offene posteriore Komponentenseparation (TAR) nach Novitzky/Urena
  • Chemische Bauchwandrelaxation mit Botox (Botulinum Toxin A) 4 Wochen vor der Operation

Behandlungs­spektrum weiterer Bauchwand-Erkrankungen


1. Normalzustand
2. Rektusdiastase (Gerade Bauchmuskeln auseinander gewichen)
3. Zustand nach Operation

Rektusdiastase

Die Rektusdiastase ist ein Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln (Musculus rectus abdominis) von >2cm, wodurch es zu einer Vorwölbung der Bauchwand zwischen den Rektusmuskeln in der Mittellinie kommt. Besonders betroffen sind Frauen nach Schwangerschaften. Circa 2/3 der Frauen haben nach der Geburt eine Rektusdiastase, bei 1/3 der Frauen bleibt die Rektusdiastase auch nach der Rückbildung und trotz intensiver Physiotherapie bestehen. Häufige Symptome sind neben der Kosmetik v.a. Instabilität im Rumpf, Rückenschmerzen, Schmerzen der Bauchmuskulatur und teilweise auch Stress-Inkontinenz für Urin.

Die Heilung der Rektusdiastase ist nur durch eine Operation möglich, das haben zahlreiche Studien zeigen können. Bei sehr grossen Befunden ist oft auch eine Korrektur der faltigen Bauchhaut zu empfehlen (sog. Abdominoplastik), um auch ein kosmetisch ansprechendes Resultat nach der Operation zu erzielen. Die häufig verordnete Physiotherapie hingegen kann nur die Symptome bei kleineren Rektusdiastasen (<2cm) lindern. Eine Heilung der Rektusdiastase oder gar das Verhindern der Rektusdiastase nach der Geburt ist mit der Physiotherapie nicht möglich, auch das ist durch Studien umfassend belegt.

  • Physiotherapie
  • ELAR (Endoskopische Linea-alba Rekonstruktion)
  • Abdominoplastik
  • MILOS (Mini Less Open Surgery)
Spitalaufenthalt: 2-4 Tage

Sportlerleiste

Viele Sportler klagen über Schmerzen in der Leiste beim Sport. Häufig betroffene Sportarten sind Fussball, Eishockey, Tennis, Badminton oder langes Joggen. Manchmal sind Fehlbelastungen oder Probleme der Muskulatur oder des Hüftgelenks ursächlich. In einigen Fällen jedoch besteht eine Schwäche der Leistenkanal­hinterwand. Dadurch kommt es beim Sport zu einer von aussen nicht sichtbaren Vorwölbung der Leistenkanal­hinterwand in den Leistenkanal hinein. Dadurch kann es zur Kompression der im Leistenkanal verlaufenden Nerven kommen, was die Schmerzen beim Sport auslöst. Dies kann durch eine gründliche Untersuchung inkl. Bildgebung (Ultraschall, MRI) festgestellt werden. Sollte sich eine Sportlerleiste bestätigen und andere Schmerzursachen ausgeschlossen sein, erfolgt eine Operation zur Stabilisierung der Leistenkanal­hinterwand. Der Sport kann im Anschluss bereits nach 1-2 Wochen wieder aufgenommen werden.

  • Physiotherapie
  • Offene Verfahren: Minimal-Repair
  • Minimalinvasive Verfahren: ausserhalb der Bauchhöhle mit Netzeinlage (TEP), Bauchspiegelung mit Netzeinlage (TAPP)
Spitalaufenthalt: 2 Tage
Einseitiger Befund: ggf. ambulant

Chronische Leistenschmerzen

Leistenschmerzen können entweder mit oder ohne vorherige Leistenhernien-Operation auftreten. Wenn Schmerzen in der Leiste ohne vorherige Operation bestehen, dann können Probleme der Muskulatur, der Hüften, der Lendenwirbel­säule, der Genitalien oder auch des Bauchraums dafür verantwortlich sein. Eine Leistenhernie bereitet entgegen weitläufigen Annahmen keine starken Schmerzen und ist daher meist nicht die Ursache von Leisten­schmerzen. Wenn die Schmerzen hingegen direkt nach einer Leistenhernien-Operation entstehen und mehr als 3 Monate anhalten spricht man von einem chronischen postoperativen inguinalen Schmerzsyndrom (CPIP). Davon sind bis zu 6-9% der Patientinnen und Patienten nach Leistenhernien-­Operation betroffen. Ursache des CPIP ist eine direkte Schädigung einer der drei sensiblen Nerven im Leistenkanal, meist durch unsachgemässe Operations­technik. Das erklärt auch die weitaus geringeren CPIP-Raten in spezialisierten Hernien-Zentren wie ZweiChirurgen.

Seltener kann es auch durch ausgeprägte Vernarbungen nach der Operation zur Irritation der Nerven mit entsprechenden Schmerzen kommen. Bei einem CPIP bedarf es einer gezielten Abklärung mit guter körperlicher Untersuchung, genauer Anamnese und Bilddiagnostik (MRI). In einigen Fällen gelingt es, die Schmerzen mit wiederholten Lokalanästhesie-Behandlungen zum Abklingen zu bringen (sog. Desensibilisierung), in vielen Fällen ist jedoch eine interventionelle Behandlung der Nerven (Neuroablation) oder eine operative Entfernung der betroffenen Nerven (Neurektomie) notwendig, um das CPIP in den Griff zu bekommen. Die Abklärung und Behandlung des CPIP benötigt Expertise und jahrelange Erfahrung. Gern beraten wir Sie dazu in unserer Sprechstunde. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel.

  • Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie (Radiologie, Schmerztherapie, Physiotherapie, Chirurgie)
  • Schmerz-Mapping
  • Lokalanästhesie-Infiltrationen
  • Laparoskopische und offene Neurektomie

Proktologie

Die Proktologie beschäftigt sich mit der Diagnostik und der Behandlung von Erkrankungen des Enddarmes. Zu den häufigen Erkrankungen des Enddarms gehören z. B. Hämorrhoiden oder Analfissuren. Wir bieten Ihnen in unserem Zentrum für Proktologie eine kompetente und umfassende Beratung, Diagnostik und das komplette Therapiespektrum für alle Erkrankungen des Enddarms an.

Beratungen, Untersuchungen sowie kleinere Eingriffe finden in unserer Praxis statt. Für bestimmte Untersuchungen (z.B. Dickdarm- und Magenspiegelung) arbeiten wir eng mit niedergelassenen Magen-Darm-Spezialisten und anderen Fachärzten zusammen. Sollte eine Operation notwendig sein, führen wir diese bei unserem exklusiven Klinikpartner Merian-Iselin-Klinik in Basel durch.

Behandlungs­spektrum verschiedener proktologischer Erkrankungen

Sinus Pilonidalis

(Steissbeinfistel, Haarnest-Grübchen)

Der Sinus pilonidalis ist eine häufige Erkrankung, welche v.a. Männer zwischen dem 15. & 30. Lebensjahr betrifft. Hierbei kommt es zum Einwachsen von Haaren unter die Haut in der Po-Falte. Dadurch entstehen unter der Haut Kanäle und auch Höhlen, in denen sich die Haare dann teilweise im Büscheln ansammeln können (Zyste). Oft kann man in der Po-Falte die Eintrittspforte der Haare als kleinen Porus bzw. Punkt («pit») erkennen. Die Symptome reichen von Flüssigkeitsabsonderungen aus dem Porus bis hin zum Abszess. Die Heilung der Erkrankung besteht darin, den gesamten Prozess so schonend wie möglich zu entfernen.

  • Minimalinvasive Techniken
    - Verödung mittels Lasersonde in lokaler Betäubung (PiLaT/SiLaT Verfahren)
    - Sinusektomie (Pit Picking)
  • Ausschneiden und Primärverschluss (Bascom/Karidakys Technik)
  • Ausschneiden und Lappenplastik (Limberg-Flap, V-Y Plastik)
  • Akute Inzision bei Entzündung (Abszess)
Spitalaufenthalt: 2 Tage bei komplexen Fällen
Sonst ambulant in unserem Praxis-OP
Fistula laser technology
Hämorrhoiden

Hämorrhoiden

Hämorrhoiden sind eine Volkskrankheit, über die aber niemand gerne spricht. Ca. 75% der Bevölkerung leidet irgendwann im Laufe des Lebens einmal an Hämorrhoiden-Problemen. Die Hämorrhoiden sind Gefässpolster, die im unteren Bereich der Schleimhaut des Rektums angelegt sind. Ihre Aufgabe ist eigentlich die unterstützende Abdichtung des Analkanals. In einigen Fällen können sich die Hämorrhoiden vergrössern und verursachen dann Probleme. Die häufigsten Symptome sind v.a. Blutungen, Juckreiz oder auch bei sehr grossen Befunden ein Herausrutschen der Hämorrhoiden beim Stuhlgang. Ursachen sind z.B. Verstopfung, langes Sitzen oder Bewegungsmangel. Die Behandlung richtet sich massgeblich nach der Ausprägung bzw. Grösse der Hämorrhoiden. Eine Operation ist selten und nur bei grossen Befunden notwendig.

  • Konservative Behandlungsmethoden
  • Verödung durch Lasertherapie
  • Chirurgische Entfernung (Operation nach Ferguson oder Milligan Morgan)
  • Gummibandligatur
  • Stapler-Mukosektomie nach Longo
Spitalaufenthalt: 2 Tage bei sehr grossen Befunden
Sonst ambulant in unserem Praxis-OP

Analfissur

Die Analfissur ist ein Riss der sehr empfindlichen Haut des Analtrichters. Der Riss entsteht meist durch ein mechanisches Einreissen z.B. bei sehr hartem Stuhlgang. Die Symptome sind oft starke Schmerzen und stärkere Blutungen beim Stuhlgang. Die Behandlung zielt auf die Beseitigung der auslösenden Ursache (z.B. Verstopfung) ab, begleitet von einer guten Schmerztherapie. Die Fissuren heilen dann meist innerhalb von 2-3 Wochen ab. Eine Operation ist nur dann notwendig, wenn die Analfissur chronisch geworden ist und nicht mehr heilen kann.

  • Konservative Behandlungsmethoden
  • Anfrischen der Wundränder (Debridement)
  • Relaxation des Schliessmuskels
Ambulant in unserem Praxis-OP
Analfissur
Analfistel

Analfistel

Analfisteln sind Verbindungen zwischen dem Analkanal bzw. Rektum und der Haut am After. Solche Analfistel entstehen meist infolge eines Analabszesses. Durch den inneren Eingang der Fistel gelangt dann Stuhl oder stuhlverschmutztes Sekret in den Fistelgang und gelangt dann wie durch einen Tunnel am After vorbei nach aussen. Typisches Symptom ist daher die stuhlvermutzte Unterwäsche. In einigen Fällen kommt es auch immer wieder zu Entzündungen der Fistel, wobei sich dann Eiter aus der Fistel entleeren kann. Dadurch wird die Fistel immer wieder an einer Heilung abgehalten und heilt von allein nie ab. Aus diesem Grund muss eine Fistel immer operiert werden, damit sie abheilen kann. In einem ersten Schritt wird eine Comfort-Drainage durch die Fistel eingelegt. Dieser Plastik-Schlauch wirkt wie eine Rutsche und verhindern, dass Sekret in der Fistel stecken bleibt, wodurch die Entzündung der Fistel abklingen kann. Nach 2-3 Monaten kann dann die Operation zum Verschluss der Fistel durchgeführt werden. Welche OP-Technik in Frage kommt, hängt massgeblich vom Verlauf der Fistel ab.

  • Schliessmuskel-schonende Laserbehandlung
  • Schliessmuskel-schonender Fistel-Plug
  • Verschluss der Fistel mittels Fadenligatur (LIFT)
  • Verschluss der inneren Fistelöffnung mit Schleimhaut-Verschiebelappen (sog. Mucosaflap)
  • Ausschneiden der gesamten Fistel (Fistulektomie)
  • Aufschneiden der Fistel (Fistulektomie)
  • Verschluss der inneren Öffnung mit OVESCO-Clip
  • Verschluss der Fistel mittels Paste
Spitalaufenthalt: 2 Tage bei komplexen Fällen mit Sphinkter-Rekonstruktion oder Schleimhaut-Lappen
Sonst ambulant in unserem Praxis-OP

Analvenenthrombose

Analvenenthrombosen sind schmerzhafte Schwellung der Haut am After. Durch langes Sitzen, Schwangerschaft, starkes Pressen z.B. bei Verstopfung aber manchmal auch ohne klare Ursache kommt es zu einer Thrombose von kleinen Venen unter der Haut. Diese Thrombosen schwellen dann typischerweise innerhalb von 1-2 Tagen an. Da die anale Haut sehr empfindlich ist, bereiten diese Schwellungen meist deutliche Schmerzen. Die Therapie besteht in einer Schmerzbehandlung (Tabletten oder Lokalanästhesie-Cremes) und dem Kühlen der Schwellung. Zudem sollten die auslösenden Ursachen beseitigt werden (Stuhlregulation, langes Sitzen vermeiden). In aller Regel wird der Thrombus innerhalb von 1-2 Wochen vom Körper abgebaut. Nur in seltenen, sehr grossen Fällen sollte der Befund mit einer kleinen Operation entfernt werden. Ein Einschneiden des Befundes mit Herausdrücken des Thrombusmaterials ist nicht mehr empfohlen, da sich der Thrombus rasch wieder füllen und dann durch die offene Wunde eine Entzündung der Schwellung ausgelöst werden kann.

  • Konservative Behandlungsmethoden
  • Chirurgische Entlastung und Entfernen des Blutgerinnsels in Lokalanästhesie

Störende Hautfalten (Marisken)

Marisken sind Hautfalten am After und ein sehr häufiger Befund. Meist entstehen diese infolge von grösseren Analvenenthrombosen (z.B. während der Schwangerschaft). Diese Hautfalten werden durch die meisten Patientinnen und Patienten kaum bemerkt. In einige Fällen kann es jedoch zu Symptomen kommen. Dazu zählen z.B. Juckreiz, Feuchtigkeitsgefühl, Schwellung oder Schwierigkeiten bei der Toiletten-Hygiene. Dann kann die Mariske mit einer kleinen ambulanten Operation in Lokalanästhesie entfernt werden. Anschliessend muss die Wunde offen ausheilen, was 4-6 Wochen dauern kann.

  • Chirurgische Entfernung

Feigwarzen (Condylome)

  • Konservative Behandlungsmethoden
  • Methoden in Lokalanästhesie - Verödung mittels Vereisung (Kryotherapie) - Entfernung mittels Laser - Elektrokauterisation
  • Chirurgische Exzision grösserer Befunde

Diagnostik und Nachkontrolle bei HPV-Infektion
(Humanes Papilloma Virus)

Das Humane Papilloma Virus (HPV) ist ein Virus, der ausschliesslich die Haut des Anogenital-Traktes (Penis, Vagina, Analregion) befällt. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt, meist beim Geschlechtsverkehr. Daher wird eine HPV-Infektion zu den Geschlechtskrankheiten oder engl. „Sexually Transmitted Diseases“ (STD) gezählt. Selten kann die Übertragung auch auf öffentlichen WCs oder in der Sauna geschehen. Es sind mehr als 200 Typen des HPV bekannt. Dabei können die Viren in eine Gruppe mit hohem (z.B. HPV Typ 16 und 18) und eine Gruppe mit niedrigem Risiko (z.B. HPV Typ 6 oder 11) für die Entwicklung von Krebsvorstufen der Haut des Afters, des Penis oder der Vagina eingeteilt. Das Virus sorgt bei einer Infektion dann dafür, dass sich die Hautzellen verändern. Die betroffenen Patienten bilden beim Befall mit dem „niedrig-Risiko“ HPV meist Kondylome (sog. Feigwarzen) aus. Diese sind zwar unangenehm, erhöhen das Risiko für Krebs jedoch kaum. Bei einer Infektion mit einem „hoch-Risiko“ HPV kann es v.a. bei Risikopatienten (z.B. mit HIV-Infektion oder Immunsuppression) zur Entwicklung von Krebsvorstufen (sog. AIN) und später auch Krebs kommen.

Die Ansteckung geschieht meist mit der Aufnahme des Sexuallebens in der Jugend. Man geht davon aus, dass sich fast Jugendlichen unbemerkt mit dem HPV ansteckt, sofern sie nicht geimpft sind. Daher wird eine Impfung gegen das HPV bei Jungen und Mädchen im Teenager-Alter empfohlen. In den meisten Fällen wird das HPV bei einer Infektion jedoch durch das Immunsystem besiegt, und es kommt nie zur Entwicklung der Krankheit. In ca. 10% der Fälle kommt es jedoch zur Entwicklung der Hautveränderungen. Die Behandlung zielt auf eine Entfernung der erkrankten Hautareale ab und kann sich über mehrere Monate hinziehen. Die Condylome können z.B. vereist oder bei grösserem Befall auch mittels Skalpells entfernt werden. Sollte der V.a. eine AIN bestehen, führen wir eine hochauflösende Kamera-Untersuchung der betroffenen Haut durch und entnehmen gezielt kleine Hautproben, die dann vom Pathologen untersucht werden. Risikopatienten (z.B. HIV-Infektion) sollten daher jährlich im Sinne eines AIN-Screening untersucht werden.

  • Bürstenzytologie
  • Jährliche Kontrolle bei Risikopatienten mittels hochauflösender Video-Anoskopie (HRA)
  • HPV-Impfungen

Krebsvorstufen der analen Haut, sog. Epitheldysplasie

  • Lokale Behandlung
  • Chirurgische Exzision grösserer Befunde

Analkarzinom (Krebs der analen Haut)

Das Analkarzinom ist eine seltene, bösartige Erkrankung der Haut am After. Ca. 200 Menschen erkranken in der Schweiz pro Jahr. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Der Analkrebs entwickelt sich meist aus den Hautzellen am After, seltener sind auch Schleimhaut- und Drüsenzellen des Enddarms beteiligt. Wichtigste Ursache des Analkarzinoms ist das HPV (Humanes Papilloma Virus). Die Diagnostik besteht in einer gründlichen Untersuchung der Analregion und des Enddarms inkl. Biopsien. Dann muss die lokale und systemische Ausbreitung der Krebserkrankung abgeklärt werden (z.B. mittels MRI oder CT). Die weitere Therapieplanung wird dann durch ein interdisziplinäres Team in einem Tumorzentrum besprochen. Je früher das Analkarzinom entdeckt wird, desto besser ist die Prognose. In vielen Fällen wird dann eine Bestrahlung in Kombination mit einer Chemotherapie durchgeführt. Manchmal ist auch eine Operation notwendig.

  • Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie

Mastdarmvorfall (Rektumprolaps)

  • Konservative Behandlungsmethoden (Stuhlregulation)
  • Lokale Entfernung von überschüssiger Schleimhaut (Mukosektomie)
  • Entfernung von überschüssiger analer Schleimhaut und Raffung der Rektum-Muskulatur (sog. Operation nach Delorme)
  • Komplette Entfernung des Mastdarmvorfalls (Operation nach Altemeier)
  • Transanale Stapler-Resektion des Rektums (sog. STARR Operation)
  • Minimalinvasiver Hochzug des Mastdarms (Operation nach D’Hoore)

Stuhlinkontinenz

Stuhlinkontinenz ist ein sehr häufiges Problem, das v.a. ältere Frauen betrifft, die mehrere Kinder auf die Welt gebracht haben. Hierbei können Darmgase, Schleim und auch Stuhl nicht mehr im Enddarm zurückgehalten werden. Die Stuhlinkontinenz kann die Lebensqualität der betroffenen Patienten stark einschränken, viele trauen sich aus Angst vor einem „Unfall“ gar nicht mehr aus dem Haus. Nicht bei jedem Menschen ist die Stuhlinkontinenz gleich stark ausgeprägt. Die Schwere der Stuhlinkontinenz wird durch ein Punkte-System ermittelt („Vaizey-Wexner“ Score).

Die Stuhlinkontinenz wird in eine primäre Form (Schädigung der Nerven, die die Stuhlentleerung steuern) und eine sekundäre Form (z.B. Schliessmuskel-Defekte, geschwächter Beckenboden, chronische Verstopfung usw.) eingeteilt. Neben der genauen Befragung zu den Symptomen und der Ermittlung des Schweregrades gehört zur Abklärung der Stuhlinkontinenz eine gründliche Untersuchung des Enddarms. Manchmal sind auch funktionelle Untersuchungen wie z.B. eine Druckmessung im Enddarm (sog. Manometrie) notwendig. Die Behandlung hängt dann stark vom Schweregrad und der auslösenden Ursache ab und kann von Beckenboden-Gymnastik, Stuhlregulation bis hin zu operativen Verfahren reichen.

  • Konservative Behandlungsmethoden
    - Beckenboden-Physiotherapie
    - Biofeedback Training
    - Stuhlregulierende Massnahmen
  • Chirurgische Schliessmuskel-Rekonstruktion
  • Minimalinvasive Silikonimplantation
  • Radiofrequenzablation (SECCA Verfahren)

Analer Juckreiz (Pruritus)

Analer Juckreiz ist ein sehr häufiges Symptom und kann verschiedene Ursachen haben, die ärztlich abgeklärt werden sollten. Oft liegt die Ursache in kleinen Hautverletzungen am After, die z.B. durch sehr intensives Abputzen mit WC-Papier entstehen. Manchmal ist dann auch etwas Blut am Toilettenpapier zu sehen. Diese Hautfalten entzünden sich dann, scheiden Sekret aus und sorgen so für eine Befeuchtung der sonst trockenen Haut am After. Dadurch entsteht der Juckreiz, der dann durch weiteres Abputzen immer weiter unterhalten wird. Weitere Ursachen des Juckreizes können Infektionen mit Parasiten (Würmer) oder primäre Hautkrankheiten (z.B. Ekzem, Schuppenflechte) sein.

  • Beratung
  • Ursachenabklärung
  • Festlegen der Behandlungsstrategie

Verstopfung / Durchfall

Die normale Frequenz der Stuhlentleerungen reicht von 2–3-mal täglich bis zur 2–3-mal pro Woche und ist stark von individuellen Faktoren und den Nahrungsgewohnheiten abhängig. Der Stuhl sollte im Idealfall weich und geformt sein. Bei den meisten Menschen kommt es immer mal wieder zu Verstopfungen oder Phasen von Durchfall, die jedoch meist von allein nach wenigen Tagen abklingen. In einigen Fällen kann es jedoch zu dauerhaften Problemen kommen. Sehr oft ist eine chronische Verstopfung (Obstipation) anzutreffen, davon sind ca. 15% der Bevölkerung und v.a. Frauen betroffen. Der Stuhl ist hier sehr hart, kann schlecht oder nur unvollständig ausgeschieden werden. Oft treten zusätzlich Blähungen und Bauchschmerzen auf. Ursachen können falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Änderungen im Lebensrhythmus (z.B. Schichtarbeit), ungesunde Stuhlgewohnheiten, Schwangerschaft und Stillzeit, Menstruation, Wechseljahre und auch Missbrauch von Abführmitteln sein. Manchmal liegt auch eine Funktionsstörung des Darms vor, wie z.B. verlangsamte Darmbewegungen (Peristaltik) oder mechanische Entleerungsstörung im Enddarm. Die Therapie richtet sich im Wesentlich nach den auslösenden Ursachen.

Durchfall besteht, wenn mehr als drei Stuhlgänge pro Tag bestehen und die Stuhlkonsistenz sehr weich oder flüssig ist. Auch hier können verschiedene Faktoren verantwortlich sein. Neben Lebens- und Ernährungsgewohnheiten können auch beim Durchfall Funktionsstörungen des Darms vorliegen. In einigen Fällen besteht auch eine chronische Entzündung des Darms vor (z.B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) oder eine Infektion mit einem Erreger z.B. im Rahmen einer Lebensmittelvergiftung.

  • Beratung
  • Ursachenabklärung
  • Festlegen der Behandlungsstrategie

Allgemeine Bauchchirurgie

Neben der Hernienchirurgie und Proktologie bieten wir auch die Behandlung verschiedener Erkrankungen der Bauchorgane an. Dazu gehören Erkrankungen der Gallenblase (Gallensteine - siehe Bild -, Gallenblasen-Entzündungen, Gallenkoliken) sowie Erkrankungen von Dünn- und Dickdarm.

Gallenblase

Die Gallenblase ist ein Reservoir für die Gallenflüssigkeit, die von der Leber produziert wird und zur Verdauung von Fetten wichtig ist. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko zur Entwicklung von Gallensteinen, die sich in der Gallenblase bilden können. Häufig bereiten die Gallensteine keinerlei Beschwerden, dann benötigt es auch keine Behandlung. In einige Fällen kommt es jedoch zu Symptomen. Die Gallensteine können z.B. aus der Gallenblase in die Gallenwege abgehen und dann den Gallengang verstopfen bzw. blockieren. Dann kommt es zu den sehr schmerzhaften Gallenkoliken (wellenartige starke Schmerzen im rechten Oberbauch mit gürtelförmiger Ausstrahlung bis in den Rücken). Es kann durch die Gallensteine auch zu einer Entzündung der Gallenblase kommen (sog. Cholezystitis).

Sobald Symptome durch die Gallensteine ausgelöst werden, wird die Entfernung der Gallenblase empfohlen, da es sonst zu weiteren schwerwiegenden Komplikationen wie Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) oder Entzündung der Gallenwege (Cholangitis) kommen kann. Die Operation (Cholezystektomie) erfolgt in Vollnarkose und in aller Regel minimal-invasiv im Sinne einer Bauchspiegelung mit einer Kamera und kleinen Instrumenten (Laparoskopie). Die Gallenblase wird dabei an ihrem Gang abgesetzt und aus dem Leberbett herausgelöst.

Minimalinvasive oder offene Entfernung
  • Gallensteine
  • Entzündung
  • Adenome
Gallensteine

Haut

Exzision von jeglichen Hautpathologien
  • Muttermale
  • Lipome
  • Narben

Dünndarm

  • Entfernung Dünndarmanteile bei tumorösen Veränderungen
  • Operative Lösung von Verwachsungen
  • Diagnostische Bauchspiegelung

Dickdarm (Kolon)

Entfernung von Dickdarmanteilen bei diversen Erkrankungen
  • Divertikulitis
  • Adenome
  • Polypen

Termin­vereinbarung

Wir behandeln in unserer Praxis Patientinnen und Patienten aller Versicherungsklassen und Krankenkassen. Sie können hier direkt einen Termin bei den ZWEICHIRURGEN vereinbaren, uns anrufen oder eine E-Mail an unsere Praxis schreiben.

Wenn Sie im Hausarzt-Modell (HMO) versichert sind, sollten Sie sich von Ihrem Hausarzt zu uns überweisen lassen. In dringenden Fällen versuchen wir Ihnen einen Termin am gleichen Tag zu geben.

Internationale Patienten

Internationale Patienten sind in unserer Praxis herzlich willkommen. Wir sprechen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Russisch. Für eine erste Kontaktaufnahme mit Ihrem Anliegen, schreiben Sie uns am besten eine E-Mail.

Sobald Ihr Behandlungstermin feststeht, bieten wir Ihnen auf Wunsch die komplette Organisation Ihres Aufenthaltes rund um die Diagnostik und Therapie inklusive Hotel und Transfers.

Zuweisungen

Sie können uns Ihre Patienten jederzeit per Telefon, Email oder Fax mit folgenden Angaben zuweisen: Name und Vorname, Geburtsdatum, Kontaktdaten des Patienten, Diagnose und Versicherung. Damit helfen Sie uns bei der reibungslosen Koordination der Terminvergabe.

Kontakt

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Alle Versicherungsklassen und Konsultation ohne Hausarztzuweisung möglich (ausser Versicherung im Hausarztmodell)

Veröffentlichungen

Buchkapitel

1. Philipp Kirchhoff, Tarik Delko, Facharztprüfung Chirurgie (2. Auflage), Gutartige Erkrankungen der Appendix und des Kolons, EMH Scripts

2. Philipp Kirchhoff, Urs Zingg, Operatives Risiko, Facharztprüfung Chirurgie (2. Auflage), EMH Scripts

3. Savas Soysal, Tarik Delko, Philipp Kirchhoff, Gutartige Erkrankungen der Appendix und des Kolons, Facharztprüfung Chirurgie (3. Auflage), EMH Scripts, (HRSG.: Daniel Oertli, Philipp Kirchhoff)

4. P. Kirchhoff und H. Hoffmann. Stoppa-Technik. In: U. Dietz, G. Beldi, R. Fortelny, A. Wiegering (Eds.): Offene Hernienchirurgie, Springer (2018)

 

5. Hoffmann H. und Kirchhoff P. Primäre Inguinalhernien-Chirurgie. In: Facharztprüfung Chirurgie, 3. Auflage. EMH Scripts (2018).

6. Weixler B, Hoffmann H. Darmischämie. In: Facharztwissen Viszeral- und Allgemeinchirurgie, Springer (2017)

7. Philipp Kirchhoff, Henry Hoffmann, Operatives Risiko, Facharztprüfung Chirurgie (3. Auflage), EMH Scripts, 2018, (HRSG.: Daniel Oertli, Philipp Kirchhoff)

8. Chronische Bauchschmerzen, Kapitel: Intraabdominelle Verwachsungen
Philipp Kirchhoff, Markus von Flüe, Herausgeber: Prof. Buchmann, Prof. Degen


Bücher

Facharztbuch Facharztprüfung Chirurgie, Dritte Auflage 2018 EMH Scripts, (HRSG.: Daniel Oertli, Philipp Kirchhoff)

Kooperationspartner

leading medicine Guide

Leading Medicine Guide

Der Leading Medicine Guide versteht sich als wertneutraler Vermittler von kompetenten Fachärzte. Über 250 hoch qualifizierte Spezialisten sind für Sie in verschiedenen Fachgebieten tätig und werden nach strengen Qualitätskriterien ausgewählt. website

hernia.guide

hernia.guide

Hernia.guide bietet Ihnen kompetent recherchierte Informationen rund um Hernien und deren Behandlung. Außerdem finden Sie bei hernia.guide auch Experten für Hernienchirurgie, die Sie kostenfrei kontaktieren können. website

Medgate

Medgate

Das Schweizer Unternehmen Medgate bietet per Telefon oder Internet schnell eine umfassende medizinische Betreuung mit dem Ziel die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Hierbei greift es auf lokale Partner, Ärzte und Netzwerke zurück, um dem Patienten eine bestmögliche und rasche Behandlung seiner Beschwerden zu vermitteln. website

Merian-Iselin-Klinik

Merian-Iselin-Klinik Basel

Die Merian-Iselin-Klinik ist einer der führenden chirurgischen Spezialkliniken in der Schweiz. Dank herausragender Patienten-Betreuung, erstklassiger Pflege und umfassender interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen den Chirurginnen und Chirurgen bietet die Merian-Iselin-Klinik ein Leistungsprofil, wie es in der Nordwestschweiz einmalig ist.

Mit der Merian-Iselin-Klinik haben ZweiChirurgen einen Klinikpartner an ihrer Seite, der den höchsten Ansprüchen unserer Patientinnen und Patienten gerecht wird. website

Herniamed

Um die Ergebnisse und die Qualität der Hernienchirurgie zu verbessern, wurde im Jahre 2009 die gemeinnützige Gesellschaft Herniamed gegründet. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk von Hernienchirurgen.

Kernpunkt des Herniamed-Projekts ist eine internetbasierte Qualitätssicherungsstudie, in die alle Kliniken und niedergelassenen Chirurgen kostenfrei ihre durchgeführten Hernienoperationen nach fundiertem wissenschaftlichem Standard eingeben können, um später auftretende Probleme sicher zu erkennen. Auf der Basis dieser Ergebnisse können die Experten dann die besten Therapieoptionen für die Patienten erarbeiten. website

Swiss Hernia Days

Die Swissherniadays bieten Hernienexperten eine jährliche Diskussionsplattform über die neusten Entwicklungen in der Hernienchirurgie. Der Kongress findet jährlich in Basel statt und wird von internationalen Hernienspezialisten geleitet.

Die Veranstaltung wurde von Dr. med. Jan Kukleta (Zürich), PD Dr. med. Henry Hoffmann und PD Dr. med. Philipp Kirchhoff (Basel) 2017 ins Leben gerufen. website